Betriebsmittelkredit in Österreich – flexibel Liquidität sichern
Ein Betriebsmittelkredit ist ein flexibler, kurzfristiger Kreditrahmen zur Sicherung der Liquidität Ihres Unternehmens. Er hilft, Umsatzschwankungen zu überbrücken und Waren oder Löhne vorzufinanzieren.
Für den reibungslosen Ablauf des Alltagsgeschäftes ist es wichtig, finanziell beweglich zu sein, Liquidität sicherzustellen und über ausreichende Geldreserven zu verfügen.
- 1. Je nach Bedarf – die drei wichtigsten Formen der Betriebsmittelfinanzierung
- 2. Flexibel einsetzbar – das können Sie mit dem Betriebsmittelkredit finanzieren
- 3. Betriebsmittelkredit – diese Unterlagen beschleunigen Ihre Kreditentscheidung
- 4. Betriebsmittelkredit: Zinssatz, Kosten und Sicherheit
- 5. Betriebsmittelkredit vergleichen und digital abschließen
- 6. FAQs zum Betriebsmittelkredit
Mit dem Betriebsmittelkredit – oft auch als Kontokorrentkredit geführt – haben Sie die Möglichkeit, Absatz- und Einkommensschwankungen auszugleichen, die Zeit zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang zu überbrücken, Skonti zu nützen, auf günstige Angebote zu reagieren oder Ihre Betriebsmittel wie Umlaufvermögen, Löhne, Gehälter oder Steuern zu finanzieren.
Mit einem Betriebsmittelkredit sind Sie daher stets zahlungsbereit – und können zudem hohe Kosten vermeiden. Zudem sind die kurzfristigen Darlehen im Unterschied zum langfristigen Firmen- oder Investitionskredit innerhalb der Laufzeit revolvierend, das heißt: laufend ausnutzbar und rückführbar.
Je nach Bedarf – die drei wichtigsten Formen der Betriebsmittelfinanzierung
Die Betriebsmittelfinanzierung ist ein wichtiger Bestandteil von Firmenkrediten in Österreich. Zu den wichtigsten Formen des Betriebsmittelkredits zählen:
- Kontokorrentkredit: Die häufigste Form des kurzfristigen Betriebsmittelkredits ist der Kontokorrentkredit. Dabei erhalten Sie auf Ihrem Geschäftsgirokonto einen Überziehungsrahmen. Banken gewähren diesen in der Regel für ein Jahr oder bis auf Weiteres, meist mit jederzeitiger Kündigungsmöglichkeit.
- Fixvorlage bzw. Geldmarktkredit: Diese Form eignet sich für einen dauerhaften, von Liquiditätsschwankungen unabhängigen Betriebsmittelbedarf. Dabei werden Kreditrahmen mit Laufzeiten von meist ein bis drei Jahren eingeräumt. Innerhalb dieses Rahmens können Tranchen mit einem Mindestvolumen von in der Regel rund 300.000 bis 500.000 Euro für Zinslaufzeiten von einem bis zwölf Monaten in Anspruch genommen werden.
- Haftungskredit: Diese Form dient zur Ausstellung der im laufenden Geschäftsbetrieb benötigten Bankgarantien. Der Bedarf ist je nach Branche unterschiedlich und sollte individuell mit der Bank abgestimmt werden.
Flexibel einsetzbar – das können Sie mit dem Betriebsmittelkredit finanzieren
Ein Betriebsmittelkredit dient dazu, laufende betriebliche Ausgaben und das Umlaufvermögen zu finanzieren. Er überbrückt zudem die Zeit bis zum Eingang von Kundenforderungen. Typische Positionen, die Sie über das Geschäftskonto damit finanzieren können, sind:
- Waren und Dienstleistungen bezahlen
- Rohstoffe und Betriebsmittel einkaufen
- Löhne und Gehälter zahlen
- Miete und Betriebskosten begleichen
- Laufende Zinsen bezahlen
- Kredit- und Leasingraten zahlen
- Versicherungsprämien und Kfz-Kosten begleichen
Betriebsmittelkredit – diese Unterlagen beschleunigen Ihre Kreditentscheidung
Auch beim Betriebsmittelkredit sind aktuelle Unterlagen entscheidend. Für den Online-Antrag oder ein Bankgespräch sollten Sie idealerweise Folgendes bereithalten:
- Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre inklusive Anlagespiegel oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen
- Nachweis der Gewerbeberechtigung
- Einkommensteuererklärungen mit Anhang sowie Einkommensteuerbescheide der letzten drei Jahre
- Saldenliste des laufenden Geschäftsjahres mit Übersicht über Vermögen und Schulden
- Aktuelle Buchungsmitteilungen von Finanzamt und Gebietskrankenkasse
- Detaillierte Angaben zum Finanzierungszweck und zum Vorhaben
- Unterlagen zu den Sicherheiten, zum Beispiel Grundbuchauszug oder Versicherungspolizzen
Betriebsmittelkredit: Zinssatz, Kosten und Sicherheit
Höhe, Form und Laufzeit eines Betriebsmittelkredits sollten zu den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens passen. Zinssatz, Konditionen und weitere Kosten hängen – wie bei allen Finanzierungen – vor allem von der Bonität, dem Unternehmensrating und den gestellten Sicherheiten ab.
Kontokorrentkredit: Für Sollsalden wird der Zinssatz laufend kontokorrentmäßig berechnet. Je nach Angebot gilt entweder ein pauschaler Sollzinssatz bis auf Weiteres oder ein variabler Zinssatz auf Basis eines Referenzwerts wie dem EURIBOR zuzüglich Aufschlags. Abhängig von Rating und Sicherheiten liegen die Zinssätze für gute Kunden bei etwa 6,50 bis 9,00 Prozent p.a. Zusätzlich können Bereitstellungsprovisionen von rund 0,25 bis einem Prozent anfallen, da die Bank den Kreditrahmen und die Refinanzierung laufend bereithält.
Fixvorlagen und Geldmarktkredite: Gezogene Tranchen werden auf eigenen Kreditkonten abgerechnet. Da die Kreditbeträge während der Laufzeit fest sind und – anders als beim Kontokorrent – nicht laufend schwanken, ist diese Finanzierungsform meist mit einem etwas günstigeren Zinssatz verbunden. Dieser orientiert sich an einem laufzeitbezogenen Referenzwert, in der Regel dem EURIBOR, und wird am Ende der jeweiligen Zinsperiode abgerechnet.
Haftungskredite: Für die Laufzeit der Garantien fällt hier ein Haftungsentgelt beziehungsweise eine Garantieprovision an. Deren Höhe richtet sich vor allem nach der Bonität des Selbstständigen bzw. des Unternehmens und der Art der Garantie. In der Regel liegt dieser zwischen 0,3 und 1,5 Prozent. Zusätzlich wird häufig – ähnlich wie beim Kontokorrentkredit – eine Rahmenprovision verrechnet.
Für einen Betriebsmittelkredit kommen grundsätzlich alle üblichen Banksicherheiten infrage, insbesondere Hypotheken, Haftungen sowie Depots und Guthaben. Da damit meist das Umlaufvermögen bis zum Eingang von Kundenforderungen zwischenfinanziert wird, dient häufig die Abtretung beziehungsweise Zession von Kundenforderungen als Sicherheit – meist in Form einer Globalzessionsvereinbarung. Theoretisch ist auch eine Sicherungsübereignung von Gegenständen des Umlaufvermögens möglich. In Österreich hat sie jedoch – anders als in Deutschland – aufgrund der Rechtslage nur geringe praktische Bedeutung.
Betriebsmittelkredit vergleichen und digital abschließen – einfach in wenigen Schritten
Nahezu alle österreichischen Geschäftsbanken bieten Betriebsmittelkredite für Selbstständige, KMU und Großunternehmen an. Vergleich und Abschluss sind dabei unkompliziert und schnell möglich:
Geben Sie den gewünschten Kreditbetrag ein und stellen Sie über unseren Online-Rechner eine unverbindliche Anfrage.
Wählen Sie das passende Angebot aus, ergänzen Sie Ihre Firmen- und Personendaten und laden Sie die erforderlichen Unterlagen hoch. Der Abschluss ist in wenigen Minuten erledigt.
Direktbanken entscheiden oft in kurzer Zeit. Nach der Zusage wird die Kreditsumme meist innerhalb weniger Tage auf Ihr Konto überwiesen. Kostenlose Sondertilgungen und eine Aufstockung des Kreditrahmens sind je nach Angebot häufig möglich.
FAQs zum Betriebsmittelkredit
In der Regel beträgt die Laufzeit ein Jahr. Bei normalem Verlauf wird der Kredit anschließend jährlich von der Bank verlängert. Manche Banken gewähren Betriebsmittelkredite nur vorübergehend oder mit einer Kündigungsfrist von einem Monat. Für bonitätsstarke Kunden sind in Einzelfällen auch Laufzeiten von drei bis fünf Jahren möglich.
Zu den wichtigsten Betriebsmitteln zählen unter anderem Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren und Dienstleistungen, Personalaufwendungen, Mieten, Betriebskosten, Instandsetzungen, Kfz-Kosten, Versicherungsprämien und Leasingraten.
Beim Betriebsmittelkredit sollten Sie vor allem auf drei Kostenblöcke achten: laufende Kreditzinsen, Kreditrahmenprovisionen und Zahlungsverkehrskonditionen.
Grundsätzlich kommen für einen Betriebsmittelkredit dieselben Sicherheiten infrage wie für langfristige Unternehmenskredite. Typisch ist zusätzlich die Zession von Kundenforderungen.
Ein Betriebsmittelkredit sollte im Sinne einer fristenkongruenten Finanzierung vor allem Teile des Umlaufvermögens sowie laufende operative Kosten bis zum Eingang von Kundenforderungen abdecken. Langfristige Anschaffungen oder Investitionen sollten Sie dagegen nicht über den Betriebsmittelrahmen finanzieren – auch dann nicht, wenn noch ausreichend Kreditrahmen verfügbar ist.
Für den reibungslosen Ablauf des Alltagsgeschäftes ist es wichtig, finanziell beweglich zu sein, Liquidität sicherzustellen und über ausreichende Geldreserven zu verfügen.
Mit dem Betriebsmittelkredit – oft auch als Kontokorrentkredit geführt – haben Sie die Möglichkeit, Absatz- und Einkommensschwankungen auszugleichen, die Zeit zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang zu überbrücken, Skonti zu nützen, auf günstige Angebote zu reagieren oder Ihre Betriebsmittel wie Umlaufvermögen, Löhne, Gehälter oder Steuern zu finanzieren.
Mit einem Betriebsmittelkredit sind Sie daher stets zahlungsbereit – und können zudem hohe Kosten vermeiden. Zudem sind die kurzfristigen Darlehen im Unterschied zum langfristigen Firmen- oder Investitionskredit innerhalb der Laufzeit revolvierend, das heißt: laufend ausnutzbar und rückführbar.
Je nach Bedarf – die drei wichtigsten Formen der Betriebsmittelfinanzierung
Die Betriebsmittelfinanzierung ist ein wichtiger Bestandteil von Firmenkrediten in Österreich. Zu den wichtigsten Formen des Betriebsmittelkredits zählen:
- Kontokorrentkredit: Die häufigste Form des kurzfristigen Betriebsmittelkredits ist der Kontokorrentkredit. Dabei erhalten Sie auf Ihrem Geschäftsgirokonto einen Überziehungsrahmen. Banken gewähren diesen in der Regel für ein Jahr oder bis auf Weiteres, meist mit jederzeitiger Kündigungsmöglichkeit.
- Fixvorlage bzw. Geldmarktkredit: Diese Form eignet sich für einen dauerhaften, von Liquiditätsschwankungen unabhängigen Betriebsmittelbedarf. Dabei werden Kreditrahmen mit Laufzeiten von meist ein bis drei Jahren eingeräumt. Innerhalb dieses Rahmens können Tranchen mit einem Mindestvolumen von in der Regel rund 300.000 bis 500.000 Euro für Zinslaufzeiten von einem bis zwölf Monaten in Anspruch genommen werden.
- Haftungskredit: Diese Form dient zur Ausstellung der im laufenden Geschäftsbetrieb benötigten Bankgarantien. Der Bedarf ist je nach Branche unterschiedlich und sollte individuell mit der Bank abgestimmt werden.
Flexibel einsetzbar – das können Sie mit dem Betriebsmittelkredit finanzieren
Ein Betriebsmittelkredit dient dazu, laufende betriebliche Ausgaben und das Umlaufvermögen zu finanzieren. Er überbrückt zudem die Zeit bis zum Eingang von Kundenforderungen. Typische Positionen, die Sie über das Geschäftskonto damit finanzieren können, sind:
- Waren und Dienstleistungen bezahlen
- Rohstoffe und Betriebsmittel einkaufen
- Löhne und Gehälter zahlen
- Miete und Betriebskosten begleichen
- Laufende Zinsen bezahlen
- Kredit- und Leasingraten zahlen
- Versicherungsprämien und Kfz-Kosten begleichen
Betriebsmittelkredit – diese Unterlagen beschleunigen Ihre Kreditentscheidung
Auch beim Betriebsmittelkredit sind aktuelle Unterlagen entscheidend. Für den Online-Antrag oder ein Bankgespräch sollten Sie idealerweise Folgendes bereithalten:
- Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre inklusive Anlagespiegel oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen
- Nachweis der Gewerbeberechtigung
- Einkommensteuererklärungen mit Anhang sowie Einkommensteuerbescheide der letzten drei Jahre
- Saldenliste des laufenden Geschäftsjahres mit Übersicht über Vermögen und Schulden
- Aktuelle Buchungsmitteilungen von Finanzamt und Gebietskrankenkasse
- Detaillierte Angaben zum Finanzierungszweck und zum Vorhaben
- Unterlagen zu den Sicherheiten, zum Beispiel Grundbuchauszug oder Versicherungspolizzen
Betriebsmittelkredit: Zinssatz, Kosten und Sicherheit
Höhe, Form und Laufzeit eines Betriebsmittelkredits sollten zu den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens passen. Zinssatz, Konditionen und weitere Kosten hängen – wie bei allen Finanzierungen – vor allem von der Bonität, dem Unternehmensrating und den gestellten Sicherheiten ab.
Kontokorrentkredit: Für Sollsalden wird der Zinssatz laufend kontokorrentmäßig berechnet. Je nach Angebot gilt entweder ein pauschaler Sollzinssatz bis auf Weiteres oder ein variabler Zinssatz auf Basis eines Referenzwerts wie dem EURIBOR zuzüglich Aufschlags. Abhängig von Rating und Sicherheiten liegen die Zinssätze für gute Kunden bei etwa 6,50 bis 9,00 Prozent p.a. Zusätzlich können Bereitstellungsprovisionen von rund 0,25 bis einem Prozent anfallen, da die Bank den Kreditrahmen und die Refinanzierung laufend bereithält.
Fixvorlagen und Geldmarktkredite: Gezogene Tranchen werden auf eigenen Kreditkonten abgerechnet. Da die Kreditbeträge während der Laufzeit fest sind und – anders als beim Kontokorrent – nicht laufend schwanken, ist diese Finanzierungsform meist mit einem etwas günstigeren Zinssatz verbunden. Dieser orientiert sich an einem laufzeitbezogenen Referenzwert, in der Regel dem EURIBOR, und wird am Ende der jeweiligen Zinsperiode abgerechnet.
Haftungskredite: Für die Laufzeit der Garantien fällt hier ein Haftungsentgelt beziehungsweise eine Garantieprovision an. Deren Höhe richtet sich vor allem nach der Bonität des Selbstständigen bzw. des Unternehmens und der Art der Garantie. In der Regel liegt dieser zwischen 0,3 und 1,5 Prozent. Zusätzlich wird häufig – ähnlich wie beim Kontokorrentkredit – eine Rahmenprovision verrechnet.
Für einen Betriebsmittelkredit kommen grundsätzlich alle üblichen Banksicherheiten infrage, insbesondere Hypotheken, Haftungen sowie Depots und Guthaben. Da damit meist das Umlaufvermögen bis zum Eingang von Kundenforderungen zwischenfinanziert wird, dient häufig die Abtretung beziehungsweise Zession von Kundenforderungen als Sicherheit – meist in Form einer Globalzessionsvereinbarung. Theoretisch ist auch eine Sicherungsübereignung von Gegenständen des Umlaufvermögens möglich. In Österreich hat sie jedoch – anders als in Deutschland – aufgrund der Rechtslage nur geringe praktische Bedeutung.
Betriebsmittelkredit vergleichen und digital abschließen – einfach in wenigen Schritten
Nahezu alle österreichischen Geschäftsbanken bieten Betriebsmittelkredite für Selbstständige, KMU und Großunternehmen an. Vergleich und Abschluss sind dabei unkompliziert und schnell möglich:
Geben Sie den gewünschten Kreditbetrag ein und stellen Sie über unseren Online-Rechner eine unverbindliche Anfrage.
Wählen Sie das passende Angebot aus, ergänzen Sie Ihre Firmen- und Personendaten und laden Sie die erforderlichen Unterlagen hoch. Der Abschluss ist in wenigen Minuten erledigt.
Direktbanken entscheiden oft in kurzer Zeit. Nach der Zusage wird die Kreditsumme meist innerhalb weniger Tage auf Ihr Konto überwiesen. Kostenlose Sondertilgungen und eine Aufstockung des Kreditrahmens sind je nach Angebot häufig möglich.
FAQs zum Betriebsmittelkredit
In der Regel beträgt die Laufzeit ein Jahr. Bei normalem Verlauf wird der Kredit anschließend jährlich von der Bank verlängert. Manche Banken gewähren Betriebsmittelkredite nur vorübergehend oder mit einer Kündigungsfrist von einem Monat. Für bonitätsstarke Kunden sind in Einzelfällen auch Laufzeiten von drei bis fünf Jahren möglich.
Zu den wichtigsten Betriebsmitteln zählen unter anderem Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren und Dienstleistungen, Personalaufwendungen, Mieten, Betriebskosten, Instandsetzungen, Kfz-Kosten, Versicherungsprämien und Leasingraten.
Beim Betriebsmittelkredit sollten Sie vor allem auf drei Kostenblöcke achten: laufende Kreditzinsen, Kreditrahmenprovisionen und Zahlungsverkehrskonditionen.
Grundsätzlich kommen für einen Betriebsmittelkredit dieselben Sicherheiten infrage wie für langfristige Unternehmenskredite. Typisch ist zusätzlich die Zession von Kundenforderungen.
Ein Betriebsmittelkredit sollte im Sinne einer fristenkongruenten Finanzierung vor allem Teile des Umlaufvermögens sowie laufende operative Kosten bis zum Eingang von Kundenforderungen abdecken. Langfristige Anschaffungen oder Investitionen sollten Sie dagegen nicht über den Betriebsmittelrahmen finanzieren – auch dann nicht, wenn noch ausreichend Kreditrahmen verfügbar ist.